| So kommen Azubis schneller zu Wohneigentum |
![]() Dieses Jahr werden etwa 600.000 junge Menschen ihre Ausbildung beginnen. Im Schnitt landen auf dem Konto der Azubis monatlich 629 Euro. Bei den Eltern ausziehen und komplett auf den eigenen Füßen stehen – dafür reicht dieses Geld oft noch nicht. „Mit speziellen Tarifen für Einsteiger können Azubis schon während der Ausbildung ein ansehnliches Startkapital für die eigenen vier Wände ansparen“, erklären die Experten der (LBS). Mit 581.600 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gab es im letzten Jahr so viele Lehrstellen wie seit 2001 nicht mehr – und für 2007 sind die Erwartungen noch größer. Besonders gefragt ist beispielsweise die Ausbildung zum Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik: 8.763 junge Menschen haben nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung im letzten Jahr eine solche begonnen. Azubis verdienen je nach Branche unterschiedlich – und meist fällt das Gehalt im Westen etwas höher aus. 2006 lag der bundesweite Durchschnitt für tariflich bezahlte Auszubildende bei 629 Euro monatlich. Bausparen für Azubis Das Jugendzimmer bei den Eltern mit der ersten Wohnung tauschen – dafür reicht der erste Lohn in der Regel noch nicht. Die meisten jungen Erwachsenen träumen aber von der Unabhängigkeit in den eigenen vier Wänden und sparen darauf hin. Ein ideales Instrument ist der Bausparvertrag: Spezielle Tarife mit höheren Guthabenzinsen in der Sparphase sind besonders auf junge Menschen zugeschnitten. So bilden Azubis schon mit kleineren Sparbeiträgen frühzeitig Kapital und sichern sich gleichzeitig das günstige Bauspardarlehen. Ob sie das Darlehen für das erste eigene Zuhause in Anspruch nehmen wollen, können sie später entscheiden. Wichtig ist: Die Zinsen stehen bereits bei Vertragsabschluss fest und ändern sich nicht. Der Staat hilft mit Auszubildende erhalten beim Bausparen zusätzlich Unterstützung von Staat und Arbeitgeber: • Wohnungsbauprämie Wer jährlich mindestens 50 Euro auf einen Bausparvertrag einzahlt, erhält vom Staat 8,8 Prozent Prämie. Der Förderhöchstbetrag für Alleinstehende beträgt 512 Euro. Die jährlichen Einkommensgrenzen für Singles liegen bei 25.600 Euro. So können die meisten Azubis mit bis zu 45 Euro Zuschuss rechnen. • Arbeitnehmer-Sparzulage Vom Finanzamt erhalten Arbeitnehmer eine Zulage von 9 Prozent des jährlich auf das Bausparkonto eingezahlten Betrages. Gefördert werden maximal 470 Euro je Sparer. Pro Person bedeutet das 43 Euro Zulage jedes Jahr. Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 17.900 Euro bei Singles und 35.800 Euro bei Ehepaaren nicht übersteigen. Die Arbeitnehmer-Sparzulage gibt es z. B. auf vertraglich mit dem Arbeitgeber vereinbarte vermögenswirksame Leistungen, denn viele Arbeitgeber unterstützen das Sparen zusätzlich zum Gehalt mit bis zu 480 Euro pro Jahr. Auch wer keine vermögenswirksamen Leistungen erhält, kann in den Genuss der Zulage kommen, indem er sich Teile seines Gehaltes nicht bar auszahlen, sondern auf sein Bausparkonto überweisen lässt. „Entscheidend ist: Das Geld muss vom Arbeitgeber direkt eingezahlt werden“, so die LBS-Experten. Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Auszubildende im Internet unter www.lbs.de/bausparen. |
| weiter > |
|---|

